INFUSIONS-THERAPIE

Bei der Infusionstherapie erhält der Patienteine medikamentöse Infusionslösung, die auf dasindividuelle Krankheitsbild abgestimmt ist. Die genau dosierte Medikamentengabe direkt in den Blutkreislauf ermöglicht eine wesentlich intensivere, auch akut sehr wirksame Behandlung.

Eine Auswahl der angewandten Infusions-Therapien:

VITAMIN C – INFUSION

Pascorbin 7,5-25g mit Magnesium

  • Akute und chronische Infekte
  • Arthritis
  • Diabetes
  • Immunschwäche
  • Raucher
  • Gelenkschädigungen
  • Krebs (hochdosiert)

PROCAIN-BASEN-INFUSION

Procain 2% Lokalanästhetikum als Gefäßerweiterung
Bicarbonat als Base zum Ausgleich der Übersäuerung

  • Schmerztherapie
  • Rheuma-Arthrose-Therapie
  • Durchblutungsförderung
  • Entgiftung, Detox, Entschlackung
  • Vitalisierung,Anti-Aging
  • Biologische Krebstherapie

Die Entsäuerung des  gesamten Milieus wird beschleunigt, die Durchblutung verbessert, chronisch unterversorgtes, schmerzhaftes und gereiztes Gewebe wird entlastet und kann sich regenerieren; zudem kann es zu Schmerzlinderung und Entspannung über das vegetative Nervensystem kommen. Besonders nach Chemotherapie und Bestrahlung hat sich die Gabe von Procain-Basen-Infusionen sehr bewährt.

INFUSION CHOLINCITRAT

Vegetative Dysbalance:

  • Burn-out
  • Migräne
  • Drehschwindel
  • Managerkrankheit
  • Schlafstörung
  • Demenz

Durchblutungsstörungen des Gehirns und aller Organe

Störungen der Sinnesorgane (Augen, Ohren, Tast- und Gleichgewichtssinn)

  • von Herz- und Lungenfunktion
  • der Verdauung und der Leberfunktion
  • von Nieren und Harnwegen
  • der Hormondrüsen (Schilddrüse, Keimdrüsen, Thymus, etc.)
  • des Bewegungsapparates
  • des Elektrolythaushaltes

Cholin wird im Körper zu Acetylcholin umgewandelt, dient als Neurotransmitter im Hirn und an der motorischen Endplatte (Nerv-Muskel) und wird als Vermittlersubstanz für den Vagus Nerv (Parasympathikus) benötigt.

INFUSION PHOSPHATIDYLCHOLIN

Phosphatidylcholin hat viel zu tun mit dem Schutzmantel der menschlichen Zelle, der Membran. Diese ist verantwortlich für den Austausch mit den im menschlichen Organismus transportierten Stoffen, die die Zelle zum Leben dringend benötigt. Die Membranen jeder Zelle bestehen zu unterschiedlich hohen Anteilen aus Phosphatidylcholin, beispielsweise in der Fettzellmembran zu 70%.

  • reaktive depressive Zustände
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Neuralgien (Ischias, Trigeminus), hartnäckige Nervenschmerzen
  • Tinnitus, Schwindel, Morbus Menière
  • periphere Durchblutungsstörungen – Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • hormonelle Störung
  • Wechseljahr-Beschwerden, Andropause des Mannes
  • Reizdarmsyndrom
  • Schlafstörungen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Prostatavergrößerungen
  • Labiler Blutdruck
  • Lebergewebeschäden

INFUSION AKUT-GRIPPE-MIX

Bei akuten Grippebeschwerden. Zusätzliche Behandlung der Nieren mit INDIBA, Hyperthermie und manuelle Wadenbehandlung.

INFUSION VITAMINE B-KOMPLEX

Bei Vitamin-Mangelzuständen mit u.a.Biotin, Folsäure, Vitamin B1 , B12, B2, B6, Vitamin C.

TAURIN INFUSION

Angewendet wird Taurin hauptsächlich zur Stärkung der Sehkraft, bei Epilepsie und Angstzuständen, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck (in Verbindung mit Kalzium) und zur Entgiftung.

Der Bedarf an Taurin kann bei folgenden Bedingungen, Beschwerden und Krankheiten erhöht sein:

  • bei Mangel an den Aminosäuren Methionin, Cystein und an Vitamin B6
  • bei gestörter Fettverdauung (z.B. bei Erkrankung von Leber, Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse)
  • bei erhöhter oxidativer Belastung (Schadstoffe etc.)
  • bei einem Risiko für Netzhautkrankheiten(grauer Star)
  • bei erhöhtem Blutdruck oder Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten
  • bei Arteriosklerose
  • bei chronisch-degenerativen Krankheiten
  • bei chronischen Leberkrankheiten
  • bei Epilepsie

Taurin ist an einer Reihe von physiologischen Prozessen beteiligt. Der Mensch benötigt Taurin für die Bildung der Gallensäuren Taurocholsäure und Taurochenodesoxycolsäure. Es wird ihm eine Funktion als Radikalfänger und als Überträgersubstanz im Gehirn zugeschrieben.